Corona-EO für selbständig Erwerbende

Der Anspruch der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden auf Corona-Erwerbsersatz wird bis zum 16. September verlängert. Die in ihrer eigenen Firma angestellten Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, können neu ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 beschlossen.

Anmeldeformular ist für Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion sowie deren mitarbeitende Ehegatten

Mitteilung des Bundesrats

axalta Info Nr. 35 - Sommer 2020

MWST-Abrechnung "easy"
Ab dem 1. Januar 2021 ersetzt sie das klassische Papierformular in einer einfachen Form.

QR-Rechnung ab 1. Juli 2020
Was müssen Sie als Unternehmer tun?

Revision der Quellenbesteuerung ab 1. Januar 2021
Mit der Revision werden Ungleichbehandlungen abgebaut.

Dokument ansehen:
axalta Info Nr. 35 - Sommer 2020

Geschäftsmieten Aufteilung des Zinses

Im Zusammenhang mit der Coronakrise soll der Mietzins aufgeteilt werden. Der Bundesrat hat am 1. Juli 2020 die entsprechende Vorlage in die Vernehmlassung geschickt.

Mitteilung des Bundesrats vom 01.07.2020

Verlängerung Kurzarbeitsentschädigung

Der Bundesrat hat am 1. Juli 2020 die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate verlängert. Zudem gilt eine Karenzfrist von einem Tag. Diese Verordnungsänderung tritt am 1. September 2020 in Kraft.

Mitteilung des Bundesrats vom 1. Juli 2020

axalta Info Nr. 34 - Frühling 2020

Corona-Pandemie: Wichtigste Punkte zu den Massnahmen des Bundesrats zur Unterstützung der KMU
Arbeitszeit - Mehrarbeit - Ferien: Häufig gestellt Fragen

Diese Themen behandel wir im axalta Info Nr. 34.

axalta Info Nr. 34 - Frühling 2020

Neueintritt Gregory Jeckelmann per 1. März 2020

Ab 1. März 2020 wird Gregory Jeckelmann unsere Revisionsabteilung verstärken. Gregory ist Dipl. Wirtschaftsprüfer und bringt wertvolle Erfahrung in der Prüfung und Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen mit. Er ist ausserdem ausgewiesener Experte für die Rechnungslegung von Gemeinden und HRM2.

Er ist französischer Muttersprache, beherrscht aber auch Deutsch und Englisch, was uns bei der Betreuung unserer Kunden aus verschiedenen Sprachgruppen zusätzlich stärkt.

Wir freuen uns, Gregory in unserem Team zu haben.

Wiedereintritt Valerie Kilchör per 1. März 2020

Mit Freude konnten wir Valerie Kilchör per 1. März 2020 für unser Team gewinnen. Valerie hat bei uns die Lehre als Kauffrau Profil E BM1 im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen und kehrt nun als Sachbearbeiterin Treuhand neben ihrem Studium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu uns zurück.

Wir heissen Valerie ganz herzlich willkommen.

Aktualisierte Masszahlen 2020

In der Beilage haben wir für Sie die Masszahlen im Bereich Sozialversicherungen und Steuern aktualisiert.

Masszahlen 2020

Masszahlen 2020

In der Beilage haben wir für Sie einige Masszahlen im Bereich Sozialversicherungen und Steuern zusammengestellt.

Die aktuell nicht bekannten Masszahlen werden wir im Verlaufe des 2020 ergänzen und auf unserer Internetseite publizieren.

 
Masszahlen 2020
 

Checkliste Steuererklärung 2019

Beiliegend stellen wir Ihnen unsere Checkliste zur Steuererklärung 2019 zur Verfügung.

Checkliste Steuererklärung 2019

axalta Info Nr. 33 - Winter 2019

Das «Aus» der Inhaberaktien
Reform der Ergänzungsleistung 2019
Abwehr von «Schikanebetreibungen» – wie funktioniert die am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Bereinigungsfunktion für den Betreibungsregisterauszug?

Diese drei Themen behandel wir im axalta Info Nr. 33.

axalta Info Nr. 33 - Winter 2019

Inhaberaktien respektive Namenaktien ab 01.11.2019

Künftig sind Inhaberaktien nur noch dann zulässig, wenn die Gesellschaft Beteiligungspapiere an einer Börse kotiert hat oder wenn die Inhaberaktien als Bucheffekten ausgestaltet sind.

Die übrigen bestehenden Inhaberaktien werden innerhalb einer Frist von 18 Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes automatisch in Namenaktien umgewandelt. 

Aktien von Aktionären, die fünf Jahre nach Inkrafttreten der Regeln beim Gericht keine Eintragung in das Aktienbuch der Gesellschaft beantragt haben, werden nichtig. Die nichtigen Aktien werden durch eigene Aktien ersetzt. 

Da die Referendumsfrist nicht benutzt wurde, hat der Bundesrat hat am 27.09.2019 beschlossen, das Bundesgesetz auf den 01.11.2019 in Kraft zu setzen. 18 Monate nach Inkrafttreten, d.h. am 01.05.2021, werden unzulässige Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt. Aktien von nicht gemeldeten Aktionären werden am 01.11.2024 nichtig.

Siehe auch: Bundesgesetz zur Umsetzung von Empfehlungen des Globalen Forums über Transparenz und Informationsaustausch für Steuerzwecke ab 01.11.2019

Änderung Sozialversicherungen per 01.01.2020

Das Schweizer Stimmvolk hat im Mai 2019 STAF zugestimmt. Nebst den Steuern ist ebenfalls die AHV betroffen.

Beitrag AHV:
Der Beitragssatz von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhöht sich um je 0.15%.
AHV/IV/EO-Beitrag bis 31.12.2019: Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 5.125% (gesamt 10.25%)
AHV/IV/EO-Beitrag ab 01.01.2020: Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 5.275% (gesamt 10.55%)


Das Freiburger Stimmvolk hat im Juni der Kantonalen Steuerreform zugestimmt. Auch hier sind nebst dem Steuern auch andere Bereiche betroffen (bspw. Kinderzulagen).

Kinderzulagen (Kanton Freiburg):
Die Kinderzulagen werden per 01.01.2020 um CHF 20 pro Monat erhöht.

Beitragssatz FAK
Der Beitragssatz der Familienausgleichskasse (Kanton Freiburg) wird sich wohl auch anpassen. Sollten Sie die Lohnbuchhaltung monatlich und automatisch verbuchen, schlagen wir Ihnen vor, den aktuellen Beitragssatz per 01.01.2020 direkt bei der entsprechenden Ausgleichskasse abzuklären.

axalta-info Nr. 32 - Sommer 2019

Im neuen Beitrag informieren wir zuerst über die Abstimmung der kantonalen Steuerreform vom 30. Juni 2019.
Weiter finden Sie einen Überblick über die Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF).

axalta-info Nr. 32 - Sommer 2019

axalta Info Nr. 31 – Frühling 2019

Im aktuellen Beitrag informieren wir über die Eck- und Knackpunkte der subjektorientierten Bundesbeiträge für die höhere Berufsbildung.
Zudem durchleuchten wir die Pensionsplanung, welche spätestens ab dem Altersjahr 55 anzugehen ist.

axalta-info Nr. 31 - Frühling 2019

Aktualisierte Masszahlen 2019

In der Beilage haben wir für Sie die Masszahlen im Bereich Sozialversicherungen und Steuern aktualisiert.

Masszahlen 2019

Durch die vom Bundesrat beschlossene Erhöhung der AHV- und IV-Renten sind für das 2019 einige Änderungen zu verzeichnen.

Die aktuell nicht bekannten Masszahlen werden wir im Verlaufe des 2019 ergänzen und auf unserer Internetseite publizieren.

Masszahlen 2019

axalta Info Nr. 30 – Winter 2018

Mehrwertsteuer wird digital. Was gilt zu beachten?
Digitalisierung – wo stehen die Schweizer KMU?

Diese beiden Themen behandeln wir im axalta Info Nr. 30.

axalta Info Nr. 30 - Winter 2018

Digitaler Treuhänder

KMU-Praxisinformationen Ausgabe 3 | 2018

Folgende Themen werden behandelt:
  • Mehrwertsteuer-Abrechnung online
  • Wer entscheidet über die Verwendung des Bilanzverlusts?
  • Verkauf von Sachanlagen – Wie werden Gewinne und Verluste richtig dargestellt?
  • Steuervorlage 17 / STAF - Neuerungen

 

EXPERT INFO Ausgabe 3 | 2018 (deutsch)

EXPERT INFO numéro 3 | 2018 (französisch)

KMU-Praxisinformationen Ausgabe 2 | 2018

Folgende Themen werden behandelt:
  • Wohneigentumsbesteuerung: Folgen eines Systemwechsels
  • Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen
  • Verschärfte Praxis der AHV bei Verwaltungsratsentschädigungen
  • EU Datenschutzrecht - auch für Schweizer Unternehmen relevant!

 

EXPERT INFO Ausgabe 2 | 2018 (deutsch)

EXPERT INFO numéro 2 | 2018 (französisch)

Wirtschaftsprüfer(in) / Revisor(in) gesucht !

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

axalta Treuhand AG
Yves Riedo
Duensstrasse 1
Postfach 15
3186 Düdingen

Änderung AHV-Renten per 01.01.2019


Daher ergeben sich auch bei der obligatorischen beruflichen Vorsorge Änderungen. Der Koordinationsabzug steigt von CHF 24'675 auf CHF 24'885, die Eintrittsschwelle von CHF 21'150 auf CHF 21'330.


In die Säule 3a können maximal CHF 6'826 statt wie heute CHF 6'768 eingezahlt werden. Wer keine 2. Säule hat, kann bis zu CHF 34'128 Franken einzahlen. Heute beträgt das Maximum CHF 33'840.


Sämtliche Masszahlen für das Jahr 2019 werden wir zu gegebener Zeit auf unserer Internetseite publizieren.

axalta Info Nr. 29 – Sommer 2018

Die Mehrwertsteuerfolgen können bei Liegenschaftsverkäufen beträchtlich sein. Was gilt es zu beachten?

Diese beiden Themen behandelt wir im axalta Info Nr. 29.
 
axalta Info Nr. 29 – Sommer 2018

axalta Info Nr. 28 – Frühling 2018

Zudem haben wir häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit zusammengetragen.

KMU-Praxisinformationen Ausgabe 1 | 2018

 Folgende Themen werden behandelt:

 
• Update Steuerreform «Steuervorlage 17»
• Finanzmarktinfrastrukturgesetz FinfraG
• Ein Blick auf die revidierte Mehrwertsteuer
• Digitale Signatur – Anforderungen und Nutzen
 
EXPERT INFO Ausgabe 1 | 2018 (deutsch)
EXPERT INFO numéro 1 | 2018 (französisch)

Verrechnungssteuern: Rückforderung Verzugszinsen

Masszahlen 2018

Elektronischer Geschäftverkehr bei der MWST

Bei der Archivierung wird nicht unterschieden, ob es sich um eine Papierrechnung, eine gescannte Papierrechnung oder um eine elektronische Rechnung handelt. Die Übereinstimmung mit den zugrunde liegenden Geschäftsvorfällen wie auch die Lesbarmachung müssen gewährleistet werden können.

ESTV - MWST: Ergänzung zum Thema „elektronischer Geschäftsverkehr“

Digitalisierung bei Treuhandunternehmen

axalta Info Nr. 27 - Winter 2017

 
Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen sowie Ihren Angehörigen eine besinnliche Weihnachtszeit und für das neue Jahr gute Gesundheit und viel Erfolg.
 

 

axalta Info Nr. 26 - Sommer 2017

Wir haben Ihnen einige Informationen über die Altersvorsorge 2020 zusammengestellt. Über diese Thematik wird am 24. September 2017 abgestimmt.

Weitere kleinere News betreffen die steuerliche Abzugsfähigkeit von Drittbetreuungskosten sowie das revidierte Mehrwertsteuergesetz.

axalta Info Nr. 26 - Sommer 2017

axalta Info Nr. 25 - Frühling 2017

Wir beleuchten mögliche Auswirkungen der Abstimmung vom 24. September 2017 auf die MWST-Sätze und setzen uns mit dem Thema "Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung" auseinander.

axalta Info Nr. 25 - Frühling 2017

MWST-Sätze ab 1. Januar 2018

Ob die MWST-Sätze sinken werden, ist jedoch offen, da die heute geltenden MWST-Sätze beibehalten werden sollen, um die Finanzierungslücke bei der AHV zu decken. Dafür ist aber eine Volksabstimmung notwendig. Es lohnt sich daher, für eine eventuelle Steuersatz-Änderung vorbereitet zu sein.

Masszahlen 2017

Mitteilung betreffend FABI und Lohnausweis

axalta Info Nr. 24 - Winter 2016

Denken Sie daran, FABI in Ihren Lohnausweisen 2016 umzusetzen!

Zudem beleuchten wir die Krankentaggeldversicherung etwas und befassen uns bereits mit dem Einheitsbeleg mit Datencode.

axalta Info Nr. 24 - Winter 2016

Beilage FABI

Handelsregister-Eintragung von Familienstiftungen

Diese Pflicht gilt für alle ab diesem Zeitpunkt neu gegründeten Stiftungen. Die bereits bestehenden Stiftungen haben eine Übergangsfrist von 5 Jahren, d. h. bis zum 31. Dezember 2020.

Diese Eintragungspflicht hat jedoch auch die Konsequenz, dass diese Stiftungen die gesetzlichen Bestimmungen der kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung (Art. 957 ff. OR resp. das Neue Rechnungslegungsrecht) einhalten müssen. Gemäss gängiger Interpretation besteht diese Pflicht ab dem 1. Januar 2021.

Keinen Einfluss hat die Eintragungspflicht auf die Aufsicht und die Revisionsstelle (vgl. Art. 87 ZGB). Die Familienstiftungen und die kirchlichen Stiftungen sind unter Vorbehalt des öffentlichen Rechtes grundsätzlich der Aufsichtsbehörde nicht unterstellt. Ebenfalls sind sie von der Pflicht befreit, eine Revisionsstelle zu bezeichnen.

AHV-Anmeldung neue Mitarbeiter

Mit der unterjährigen Meldepflicht entfällt auch der Versicherungsnachweis, den die Ausgleichskassen jeweils zuhanden der Mitarbeitenden ausgestellt haben.

Ausnahme! Neue Mitarbeitende, die noch kein AHV-Nummer haben, sind weiterhin innert 30 Tagen nach Stellenantritt der Ausgleichskasse zu melden.

axalta Info Nr. 23 - Sommer 2016

Darin werden zwei Themen aus dem Bereich Mehrwertsteuer thematisiert: Zum einen gehen wir kurz auf Änderungen des MWST-Info 08 "Privatanteile" ein. Der Hauptteil befasst sich mit der Umsatzabstimmung.

axalta Info Nr. 23 - Sommer 2016

axalta Info Nr. 22 - April 2016

Zum einen informieren wir Sie über Neuigkeiten und Präzisierungen in Sachen berufliche Vorsorge. Der andere Teil behandelt die Vor- und Nachteile, eine Liegenschaft privat oder via Immobiliengesellschaft zu halten.

Masszahlen 2016

Für das Jahr 2016 sind folgende Änderungen zu verzeichnen:
  • Die Beträge für die AHV/IV/EO wurden gesenkt. Neu betragen diese je 5.125% für den Arbeitnehmer resp. Arbeitgeber.
  • Die sinkende Skala der AHV/IV/EO-Beiträge für selbstständig Erwerbende wurde ebenfalls angepasst. Der maximale Beitragssatz beläuft sich neu auf 9.65%. Der Mindestbeitrag beträgt neu CHF 478.
  • Die Obergrenze für die UVG-Versicherung, den Normalbeitrag an die ALV sowie die FAK-Beträge für selbstständig Erwerbende wurde auf jährlich CHF 148'200 erhöht (CHF 12'350 monatlich).

Masszahlen 2016

axalta Info Nr. 21 - Dezember 2015

axalta Info Nr. 21 - Dezember 2015

Für das uns entgegengebrachte Vertrauen danken wir Ihnen bestens und wünschen frohe Festtage und für das neue Jahr gute Gesundheit und Erfolg.

axalta Info Nr. 20 - September 2015

Wir werfen einen Blick zurück auf die seisler mäss und thematisieren die Begrenzung des Fahrkostenabzugs durch FABI.

axalta Info Nr. 20 - September 2015

Änderungen per 01.01.2016 bei Sozialversicherungen

Diese Erhöhung gilt auch für die Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge von je 1.1% sind nun bis zu einem Jahreslohn von 148‘200 geschuldet. Ab diesem Betrag ist nach wie vor der sogenannte Solidaritätsbeitrag von je 0.5% abzurechnen, weiterhin ohne Obergrenze.

Des Weiteren wird ab dem neuen Kalenderjahr der Beitragssatz für die EO (Erwerbsersatzordnung) um je ein Viertel Promille auf neu je 0.225% gesenkt. So werden die Beiträge für AHV/IV/EO/ALV je 6.225% betragen (bis CHF 148‘200).

Die sinkende Beitragsskala für Selbständigerwerbende wurde ebenfalls angepasst. Ab einem Jahreseinkommen von CHF 56‘400 beträgt der Satz neu 9.65%.

Der Mindestbeitrag wird auf CHF 478 gesenkt. Die Beiträge der Nichterwerbstätigen haben auch leichte Änderungen erfahren.

axalta @ seisler mäss "Unternehmensnachfolge"

Die Folien zu den Referaten können Sie in Ruhe nachlesen.
 

Gewinner Wettbewerb

Es sind dies:

1. Preis:  Hansjörg Siffert, Ueberstorf

2. Preis:  Stéphanie Pellet, Düdingen

3. Preis:  Nadia Baeriswyl, Düdingen

Herzliche Gratulation

Registrierung von Inhaber- und Namenaktien

 
  • Zum einen wird die Meldepflicht von Eigentümer von Inhaberaktien eingeführt. Die Gesellschaften haben für diese Aktionäre ein Verzeichnis zu führen.
  • Weiter müssen Eigentümer von Beteiligungen der Gesellschaft den Vor- und Nachnamen und die Adresse der natürlichen Person melden, für die er letztendlich handelt (wirtschaftlich berechtige Person). Dies gilt wenn jemand allein oder in gemeinsamer Absprache mit Dritten Aktien einer Gesellschaft erwirbt und dadurch den Grenzwert von 25 Prozent des Aktienkapitals oder der Stimmen erreicht oder überschreitet.

Dies gilt auch für Aktien die vor dem 01.07.2015 erworben wurden.

Das Aktienbuch ist so zu führen, dass in der Schweiz jederzeit darauf zugegriffen werden kann. Die Belege, die einer Eintragung zugrunde liegen, müssen während zehn Jahren nach der Streichung des Eigentümers oder Nutzniesser aus dem Aktienbuch aufbewahrt werden. Dies gilt auch bei der Liquidation einer Gesellschaft.

Solange der Aktionär seinen Meldepflichten nicht nachgekommen ist, ruhen die Mitgliedschaftsrechte (z. B. Teilnahme an der GV). Die Vermögensrechte (z. B. Dividende) kann der Aktionär erst geltend machen, wenn er seinen Meldepflichten nachgekommen ist. Macht er dies nicht innerhalb eines Monats, sind die Vermögensrechte verwirkt. Holt er die Meldung dann später nach, kann er die Vermögensrechte ab diesem Zeitpunkt geltend machen (kein rückwirkendes Anrecht auf Dividende!).

 

Handlungsbedarf aus Sicht der Aktionäre:

Eigentümer von Inhaberaktien müssen den Gesellschaften den Erwerb, den Vor- und Nachnamen (resp. die Firma) sowie die Adresse melden. Der Aktionär hat den Besitz der Inhaberaktie nachzuweisen und sich mittels eines amtlichen Ausweises (Pass, Identitätskarte oder Führerausweis) resp. Handelsregisterauszuges auszuweisen. Zudem hat er jegliche Änderung der bereist gemachten Angaben zu melden.

Eigentümer von Beteiligungen von mindestens 25% müssen den Gesellschaften den Vor- und Nachnamen sowie die Adresse der wirtschaftlich berechtigten Person melden.

Wie bereits erwähnt gilt dies auch für Aktien die vor dem 01.07.2015 erworben wurden.

 

Handlungsbedarf aus Sicht der Gesellschaften:

Die Gesellschaften müssen die Aktionäre nicht aktiv angehen. Die Gesellschaften sollten jedoch die bestehenden Aktienregister (Namenaktien) mit einer Spalte für die wirtschaftlich berechtige Person versehen.

Für Inhaberaktien sollte ein Verzeichnis vorbereitet werden. Dieses Verzeichnis muss mindestens enthalten:

  • Vor- und Nachnamen resp. Firma sowie Adresse des Eigentümers
  • Vor- und Nachnamen sowie Adresse der wirtschaftlich berechtigten Person
  • Staatsangehörigkeit der Inhaberaktionärs
  • Geburtsdatum des Inhaberaktionärs.

Der Verwaltungsrat stellt sicher, dass keine Aktionäre unter Verletzung der Meldepflichten ihre Rechte ausüben. Aufgrund der Mitgliedschaftsrechte muss das Verzeichnis vor und nicht während der GV geführt werden.

 

Die Meldungen an die Gesellschaften haben innerhalb eines Monats zu erfolgen. Die Vermögensrechte für bereits gehaltene Aktien verwirken am 31.12.2015 (wenn die Meldung nicht erfolgt).

 

Diese Pflichten betreffen, soweit anwendbar, auch die GmbH und die Genossenschaft.

 

Quelle: Vorabdruck des Bundesgesetzes zur Umsetzung der 2012 revidierten Empfehlungen der Groupe d’action financière

axalta Info Nr. 19 - Juni 2015

Abzug für Fahrkosten ab dem 01.01.2016

Dies aufgrund der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 bezüglich der Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) und dem entsprechenden Bundesgesetz.

Der maximale Abzug entspricht bei einem Ansatz von 70 Rp. 4‘285 km jährlich. Bei 220 Arbeitstagen ergibt dies eine maximal tolerierte Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsplatz von knapp 10 km resp. 5 km (bei 2 resp. 4 Fahrten pro Tag). Aufgrund dieser Beschränkung erübrigt sich auch eine Abstufung des Ansatzes im Verhältnis zur Fahrleistung.

Ob auch gewisse Kantone den Abzug auf CHF 3‘000 beschränken werden, ist noch offen.

 

Quelle: Rundschreiben vom 12.05.2015 der ESTV, Hauptabteilung DBST

Fristverlängerung der Steuererklärung

Wer die Steuererklärung bis zum 1. März nicht einreichen konnte, kann die Frist bis 30.06., 31.08., 31.10 oder bis maximal 15.12 verlängern. Eine Fristverlängerung kostet bis zum nächsten Fristtermin CHF 20.-, wodurch kosten bis maximal CHF 80.- entstehen können.

Die Steuerverwaltung wird keine Gebühr zurückerstatten, sollten Sie trotz Zahlung die Frist nicht benötigen. Deshalb empfiehlt sich, jeweils nur für eine Erstreckungsfrist zu zahlen. Falls eine weitere Frist benötigt wird, kann die Zahlung immer noch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgten. Kunden der axalta Treuhand AG brauchen keine Fristverlängerungen zu beantragen. Dies wird durch uns global für alle Kunden organisiert.

Erhöhung des Eigenmietwertes

Da sich der Steuerwert der Liegenschaften aus dem Verkehrswert und Ertragswert zusammensetzt, steigt demnach auch der Steuerwert der Liegenschaft. Die Erhöhung beträgt ca. 2.5%.

Masszahlen 2015

Für das Jahr 2015 sind einige kleinere Änderungen zu verzeichnen:

Masszahlen 2015

Erhöhung Kinderzulagen per 1. Januar 2013

Diese steigen somit von 230 auf 245 Franken für jedes der beiden ersten Kinder und von 250 auf 265 Franken für das dritte und jedes weitere Kind.

Parallel dazu werden die Ausbildungszulagen angehoben  und zwar ebenfalls um 15 Franken. Somit steigen diese von 290 auf 305 Franken für jedes der beiden ersten Kinder und von 310 auf 325 Franken für das drite und jedes weitere Kind.

Steuerbefreiung des Feuerwehrsoldes ab 2013

Für die direkte Bundessteuer wird eine Obergrenze des steuerfreien Soldes von 5'000 Franken gelten. Diese Obergrenze soll allfälligen Missbräuchen entgegen wirken. Die Kantone können selber bestimmen, wie hoch die Obergrenze für die kantonale Steuer sein soll. Sie haben bis Ende 2014 Zeit, ihre Gesetze an das neue Recht anzupassen.

Das Feuerwehrwesen ist in der Schweiz kantonal geregelt, weshalb bis heute eine einheitliche Definition des Feuerwehrsoldes fehlt. Die neuen Bestimmungen im Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) und im Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) sehen vor, dass künftig Soldzahlungen für die Kerntätigkeiten der Milizfeuerwehr bzw. für Arbeiten zu deren Erfüllung bis zur erwähnten Obergrenze steuerbefreit sind. Als Nebenerwerbseinkommen steuerbar bleiben weiterhin Funktionsentschädigungen, Kaderpauschalen sowie Entschädigungen für administrative Arbeiten oder für freiwillig von der Feuerwehr erbrachte Dienstleistungen.

Quelle: Eidg. Finanzdepartement

BVG: Mindestzinssatz wird auf 1,5% festgesetzt

Entscheidend für die Höhe des Mindestzinssatzes sind dabei vor allem der langfristige Durchschnitt der Bundesobligationen sowie die Entwicklung der Aktien, Anleihen und Liegenschaften. Mit der Anpassung des Satzes wird der negativen Entwicklung und den aktuellen Schwankungen der Finanzmärkte angemessen Rechnung getragen.

Die Berechnungsmethode der Eidgenössischen Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) kombiniert weitgehend risikolose mit risikoträchtigen Anlagen. Als Ausgangspunkt der Überlegungen dient wie bereits im Vorjahr der langfristige gleitende Durchschnitt der Rendite der 7-jährigen Bundesobligationen. Dieser gleitende Durchschnitt entspricht einem Obligationenportfolio, dessen Rendite fast ri­siko­los erreichbar ist. Zusätzlich berücksichtigt werden der Pictet BVG Index 93 sowie der IPD Wüest & Partner Index, welche Aktien, Anleihen und Liegenschaften enthalten.

Die 2009 von der Mehrheit der BVG-Kommission dem Bundesrat empfohlene Formel ergibt per Ende Oktober einen Wert von 1,5 %. Zu beachten ist ausserdem, dass die Aktienmärkte in diesem Jahr eine ausserordentlich negative Entwicklung mit hohen Schwankungen aufweisen. Der Swiss Market Index verlor 2011 beispielsweise per Ende Oktober rund 11 %. Auch sind die aktuellen Zinssätze für Bundesobligationen auf rekordtiefem Niveau. Eine Anpassung des Satzes ist demnach gerechtfertigt.

Quelle: Eidg. Departement des Innern EDI, Bern, 2.11.11

Erbschaftssteuer zu Gunsten der AHV

Momentan läuft eine Initiative, welche die Bundesverfassung dahingehend ändern will, dass der Bund (nicht wie bis heute die Kantone) die Erbschafts- und Schenkungssteuer erhebt.
 

Der Steuersatz soll neu auf fix 20% festgesetzt werden. Dabei unterliegen auch Vermögensüberträge an direkte Nachkommen (bis jetzt im Kanton Freiburg steuerfrei) ebenfalls dem vollen Steuersatz. Die Initiative sieht jedoch einen Freibetrag von CHF 2 Mio auf der Summe des Nachlasses und aller steuerpflichtigen Schenkungen.
 

Die Übergangsbestimmung sieht jedoch vor, dass Schenkungen, welche nach dem 1. Januar 2012 durchgeführt werden, zum Nachlass dazugerechnet werden. Dies obwohl das Gesetzt frühestens im Jahr 2016 in Kraft treten wird.

Schwellenwerterhöhung

Damit tritt die Erhöhung der Schwellenwerte - wie vom Bundesrat bereits beschlossen - auf den 1. Januar 2012 in Kraft.


Zu den Implikationen für die Praxis verweisen wir auf den Artikel in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Treuhänders (ST 10¦2011) ab Seite 798.


Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.